Für ein Leben VOR dem Tod

Rund zwanzig Mitarbeiter sitzen beim gemeinsamen Mittagessen am Tisch und sprechen unter anderem darüber, mit dem Fahrrad von zu Hause zur Arbeit zu kommen. Es dauert nicht lange und es wird von extremen Fahrradtouren erzählt. Ganz nach dem Motto „Wer hat die extremste Geschichte“. Gewonnen hat ein Kollege, der jemanden kennt, der Race-Across-America gewonnen hat. Genau, die Rede ist von Christoph Strasser.

Unglaublich, wie ein Mensch Strapazen aushält, das dieses Rennen fordert. Viele haben Schwierigkeiten damit, nur sechs Stunden in neun Tagen zu schlafen. Christoph Strasser fährt zwischen den ‚Ruhezeiten‘ zudem noch mit dem Fahrrad – und zwar: Vollgas! Der Kollege erzählt, wie der Extremsportler Tag um Tag bis zu sieben Stunden in der Sauna bei 90 Grad Celsius trainiert um sich auf das Rennen vorzubereiten.

Die Stimmung am Tisch ist voller Demut und Bewunderung ob der Leistungen. In diese Stille die Aussage eines weiteren Kollegen: „Ja, der hat wenigstens Ziele.“ Stummes Kopfnicken der meisten anderen. Ganz so als ob es ein Privileg ist, wunderbare Ziele zu haben UND diese auch noch erfüllen zu dürfen!

Extremradfahrer Christoph Strasser hat übrigens seine nächsten Ziele klar definiert.

 

Vor kurzem gab Samih Sawiri, Ägyptischer Unternehmer und Multi-Milliardär, auf Bayern 3 ein Interview und meinte unter anderem, dass nur mit außergewöhnlich hohen Zielen auch außergewöhnliche Erfolge erreicht werden. Aus seiner Geschichte heraus ist diese Aussage plausibel. Nur wenige Menschen auf der Welt würden so große Vorhaben wie er umsetzen wollen. Damit gibt es weniger Konkurrenz und Fehler fallen nicht so schnell auf und können leichter beseitigt werden. Um wirklich Erfolgreich zu sein, müssen die Ziele verfolgt und erreicht werden, spricht der Bauunternehmer.

Profis im ‚Ziele setzen‘ bestätigen: Erst wirklich hoch gesteckte Ziele machen richtig Spaß!

 

Am 15. Mai 2009 spricht an der University of Southern California ein Mann über sechs Regeln die in seinem Leben wichtig waren, um in drei gänzlich unterschiedlichen Bereichen hocherfolgreich zu sein. Als erfolgreicher Bodybuilder, begnadeter Schauspieler und wiederholter Gouverneur von Kalifornien. Arnold Schwarzenegger motivierte Rede fasziniert nicht nur jenseits des Atlantiks. Seine Regeln sind „Vertraue dir selbst“, „Brich Regeln“, „Habe keine Angst vor Scheitern“, „Höre nicht auf Neinsager“, „Arbeite bis zum umfallen“ und „Gib etwas zurück“.

Sie erkennen richtig. Hier steht nichts von „Ziele setzen“. Der Österreicher setzt nämlich voraus, dass erfolgreiche Menschen wissen müssen, was diese Glücklich macht. Ziele zu haben ist also die Essenz von Allem. Er sagt auch: „Das Wichtigste ist, du musst ganz ganz tief in dich selbst hineinhorchen und dich fragen: Wer möchtest du sein? Nicht WAS, sondern WER!

 

glücklich sein - zieleFrage: Warum erreichen so viele Menschen ihre Ziele nicht?

Gründe lassen sich genügend finden, warum Ziele nicht erreicht werden. Einer dazu ist folgender: Es werden zu wenige Zwischenziele definiert. Ein Beispiel dazu: Wenn Sie sich etwas leisten möchten das € 12.000.- kostet und dies in einem Jahr realisieren möchten, dann bedeutet es, dass Sie € 1.000.- im Monat oder € 250.- in der Woche einnehmen müssen. Wenn Sie dafür drei Abende je Woche nutzen, dann bedeutet dies rund € 85.-. Was ursprünglich vielleicht als hohe Summe erscheint, ist auf einmal überschaubar und „erreichbar“.

Es gibt unzählige Hindernisse auf dem Weg der Zielerreichung: Zu müde, zu früh, zu spät, zu kalt, zu heiß, zu wenig wichtig, zu schwierig. Sehr beliebt ist die „Ich fange morgen an“-Strategie. Die größten Gegner finden wir in uns. Eines davon ist das Gewohnheitsmonster. Die bereits eingespielten Muster zu durchbrechen und Neues anzufangen werden von der Bestie erfolgreich verhindert. Einige nennen das Monster Ego, andere wieder innerer Schweinehund.

Zuverlässig sind bei der Aufrechterhaltung unseres gemütlichen Daseins auch unsere „Spezial-Freunde“. Die wissen meist ganz genau warum wir es nicht schaffen werden. Sie haben viel zu oft sogar recht.

 

Mittlerweile gibt es genügend Interviews mit Menschen die kurz davor waren zu sterben. Und die meisten bereuten in ihrem Leben, ihre Ziele und Wünsche nicht ausgelebt zu haben. Auf was also warten?

 

Für die meisten unter uns sind die folgenden Tipps bekannt und als Erinnerung gedacht:

Leben Sie nicht für später – es gibt ein Leben VOR dem Tod. Fangen Sie an. JETZT.

Hören Sie sich selbst zu. Vielleicht hören Sie dann so Sätze wie „Ich wollte schon immer mal Gitarre spielen.“ Ganz ehrlich: Das sollte doch machbar sein, oder?

Wenn Sie denken ein Ziel für sich gefunden zu haben: Schreiben Sie es auf. Prüfen Sie, ob Sie es wirklich wollen oder ob dieser Wunsch „von außen“ kam. Wie zum Beispiel: Sportlich und schlank sein. Das ist gerade modern. Doch ist es wirklich ihr innerlichster Wunsch? Oder haben Sie ganz andere Wünsche?

Wenn Sie es haben: Setzen Sie sich kleine Zwischen-Ziele wie bereits beschrieben. Diese können Sie kurzfristig auch immer Gegenprüfen.

 

Auch wenn viele Tipps so einfach und nachvollziehbar erscheinen, so weiß ich aus eigener Erfahrung, dass schon das Finden der persönliche Ziele eine Herausforderung sein kann. Dafür gibt es ein sehr effektives Programm. Jahrelange Erfahrungen und Ergebnisse unzähliger Coachings, Beratungen und Seminare aus unterschiedlichsten Bereichen und Regionen dieser Welt fließen darin ein. Ganz außergewöhnliche Persönlichkeiten haben darin Ihr Wissen und Know-How eingearbeitet. Schreiben Sie mir, wenn Sie Interesse haben.

 

Herzlichst, Ihr Ronald Hanisch