Wie wir in Zukunft Projekte steuern

Alles ist in Bewegung geraten: Die Märkte, die Anforderungen der Kunden und damit die Ziele der Projekte. Was wiederum Herausforderungen oder project
Veränderungen bei den Kosten, Qualitäten, Terminen und dem Umgang mit Zeiten und Orten nach sich zieht. Teams ändern sich schneller und organisieren sich selbst. Das Projektmanagement muss sich darauf einstellen, wir müssen es komplett neu denken und leben. Folgende Faktoren sind dabei zentral:

Zeit: Momentum und Beschleunigung. Im Projektmanagement ist nicht mehr derjenige erfolgreich, der einen gesetzten Zeitplan durchzieht, sondern der in der Lage ist, dann spontan und schnell zu handeln, wenn es darauf ankommt. Im Vorfeld bleiben diese entscheidenden Momente prinzipiell unbekannt.

Ort: Multiplizierung und Virtualisierung. Das Projektmanagement ändert sich grundlegend, weil der Umgang mit Arbeitsorten erstens multipel und zweitens zunehmend virtuell wird. Der geschickte Einsatz inspirierender Arbeitsorte wird zu einem eigenen Erfolgsfaktor.

Team: Emotionalisierung und Flexibilisierung. Kollegen werden zu Freunden, die Mitgliedschaft in einem Team wird für immer mehr Player zu einem Gastspiel. Projektmanager müssen daher immer größere Fähigkeiten entwickeln, emotional und flexibel zu kommunizieren – und ein Team damit in Kurzzeit zu Höchstleistern zu entwickeln.

Führung: Demokratisierung und Selbstdisziplinierung. Projektmanager stehen einerseits vor der Aufgabe, ihr Team in immer mehr Entscheidungsprozesse einzubeziehen und Prozesse der Selbstorganisation zu ermöglichen. Andererseits müssen sie eine so starke Persönlichkeit entwickeln, dass Teammitglieder ihnen freiwillig folgen möchten. Methoden der Selbstführung können dabei hilfreich sein, sind aber kein Allheilmittel und können – falsch eingeschätzt und übertrieben eingesetzt – sogar zu einer Selbstüberforderung führen.

 

Herzlichst, Ihr Ronald Hanisch