Die 4 spirituellen Gesetze des Projektmanagements

Im Business ein Tabuthema und im privaten Bereich eine willkommene Möglichkeit um Antworten zu finden: Spiritualität

SpiritualitätSpirituell wird als geistreich, geistig im Gegensatz zum Materiellen beschrieben. Es sind die wundervollen Dinge die rund um uns passieren, die wir kaum in Worte fassen können und der geheime innere Antrieb auf der Suche nach Antworten. Spiritualität ist immer schon Teil unseres Leben, auch wenn es uns oft nicht in dieser Form bewusst ist.

Die spirituellen Gesetze des Projektmanagements sollen die Geisteshaltung erweitern. An das Konzept des „Zufalls“ möchte ich mich auf diesem Weg verabschieden.

 

Das 1. Gesetz

“Die Personen die Ihnen begegnen sind die Richtigen.”

Das heißt, niemand tritt rein zufällig in unser Leben. Alle Menschen die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas. Entweder wir lernen etwas von Ihnen oder sie bringen uns weiter in unserer jetzigen Situation. Jedes Projektteam das zur Verfügung gestellt wird, ist genau das Richtige. Es kommt drauf an, was wir daraus machen.

 

Das 2. Gesetz

“Das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte.”

Nichts, absolut nichts von dem, was uns geschieht, hätte anders sein können. Dabei ist jedes Detail von Bedeutung.

Vergessen Sie Gedanken wie: “Wenn wir das anders gemacht hätten…, dann wäre es anders gekommen…”. Nein, das was passiert, ist das Einzige, was passieren konnte und musste passieren. Zum Beispiel, damit wir unsere Lektionen lernen oder um vorwärts zu kommen. Alle Situationen die uns im Leben widerfahren, sind absolut perfekt. Auch wenn unser Verstand, unser Ego, sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen.

Alles was uns in einem Projekt widerfährt, muss passieren. Die Entscheidung von heute formt die Ergebnisse von morgen. Erst wenn die Ergebnisse geschehen sind werden wir erfahren, wie gut die Entscheidungen wirklich waren.

 

Das 3. Gesetz

“Jeder Moment in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment.“

Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben geschieht, ist es bereits da, um zu beginnen.

Den perfekten Zeitpunkt um ein Projekt zu starten gibt es nicht. Ein Start sollte wohl überlegt sein, doch irgendwann sollte gestartet werden. Ein Pfeil der niemals abgeschossen wird, kann nie das Ziel erreichen.

Auch ein Ereignis wie eine Projektkrise muss zu einem bestimmten Zeitpunkt starten.

 

Das 4. Gesetz

“Was zu Ende ist, ist zu Ende.”

Klingt genauso einfach wie es ist. Wenn etwas in unserem Leben endet,dient es unserer Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den gemachten Erfahrungen. Mit einem toten Pferd lässt es sich schlecht reiten.

Ein Projekt, das beendet wurde gehört mit Würde gefeiert. Ein Projekt, das von „höherer“ Stelle vorzeitig beendet wurde, ist ebenfalls zu Ende. Ein würdevoller Abgang ist in jedem Fall besser als sich über die Entscheidung zu ärgern bzw. darüber auszulassen.

 

Epilog

Es ist kein Zufall, dass Sie diese Zeilen lesen. Irgendetwas, oder wenn Sie wollen: irgendwer, im Leben möchte Ihnen damit etwas mitteilen, mitgeben. Sie haben bis jetzt all die Hürden überwunden um heute den Inhalt dieses Blocks wirken zu lassen. Vielleicht ist dies eine gute Möglichkeit in eine neue Welt einzutauchen. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition.

 

Herzlichst, Ihr Ronald Hanisch