Muße bedeutet nicht zu müssen.

Je mehr Muße, desto höher die Lebensqualität.

Vita / Stationen von Ronald Hanisch

Es heißt, jeder kann das erreichen was er (und natürlich auch sie) sich vorstellen kann. Lesen Sie diese Vita nur, wenn Sie auch daran glauben, dass Ziele erreicht werden können – egal wie die Voraussetzungen sind.

Eines ist gewiss: Das Leben ist schön.
Selbst wenn es hin und wieder ganz anders erscheint.

 

Zeitleiste:

Ronald Hanisch wird im Oktober 1973 in Bruck an der Mur (Österreich, Steiermark) geboren. Sein Vater wollte eigentlich, dass er in Tirol auf die Welt kommt, doch der Besuch bei den Großeltern kreuzt sich mit dem Geburtstermin.

Aufgewachsen ist Ronald Hanisch größtenteils in Kärnten bei seiner Mutter, teilweise auch bei seinem Vater, der sich in Tirol niederlässt. Seine neue Frau bringt Bruder Andreas mit in die Patchwork-Familie.

Auch die Mutter von Ronald Hanisch gründet eine neue Familie und so entstehen zwei weitere Geschwister. Sein Stiefvater, dem er sehr nahe steht, ist bekannt für fesselnde Vorträge. Seine Begeisterung für das Handwerk „Redner“ fasziniert Ronald schon in Kinderjahren.

Die Schulzeit beginnt in Bleiburg (Kärnten). Bis zur letzten Schulklasse zieht die Familie insgesamt fünf Mal um, was für dauerhafte Freundschaften nicht sonderlich hilfreich ist.

Ab 1989 vertieft er mit einer Lehre zum Feinmechaniker sein Interesse für Technik und Technologie. Zu diesem Zeitpunkt verfolgt er bereits intensiv seine zweite große Leidenschaft Volleyball.

Nach dem Abschluss seiner Lehre 1993 leistet er den Pflicht-Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer ab. Als Sanitäter lernt er dabei viel Interessantes über den menschlichen Körper und seine physischen Funktionen kennen. Das neu erlangte Wissen nutzt ihm beim Training im Hochleistungssport.

1994 startet Ronald Hanisch mit seinem beruflichen Werdegang als Servicetechniker in einem international tätigen Konzern. Die gesamte Freizeit opfert er dem intensiven Volleyballtraining mit bis zu neun Einheiten pro Woche. Mit Hartnäckigkeit und Willen gleicht er aus, was ihm an angeborenem Talent fehlt.

Ab 1996 spielt er in der 1. Bundesliga der Österreichischen Volleyballliga und erlebt im Jahr 1997 mit den Europacup-Spielen sein sportliches Highlight.

Viel zu früh verliert er seinen Stiefvater, der 1998 im Alter von 47 Jahren verstirbt.

Obwohl seine Mutter zunächst wenig Verständnis dafür zeigt, dass er einen „guten“ und „sicheren“ Job hinschmeißt, „nur“ um sich weiterzuentwickeln, geht Ronald Hanisch 2000 nach Innsbruck auf die Werkmeisterschule für Maschinenbau.

Sein dort erworbenes Knowhow setzt er als technischer Zeichner und Konstrukteur bei der Entwicklung des Common-Rail Einspritzsystems (Automotiv) ein, das die Diesel-Motoren revolutionierte. Der erste Schritt vom Arbeiter zum Angestellten ist getan.

Mit dem Ziel, von den Besten ihres Fachs zu lernen besucht er zahlreiche Kurse, Ausbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Unter anderem zum international zertifiziertem Projektmanager, KAIZEN, REFA, NLP und vielen weiteren. Bewusst schlägt er auch außergewöhnliche Weiterentwicklungswege ein, mit Ausbildungen bei Schamanen und Lehrern mit spirituellem Hintergrund.

Ab Ende 2001 betreut Ronald Hanisch komplexe und umfangreiche Projekte im internationalen Projekt-Geschäft der Automotiv-Branche. Höchst erfolgreich.

Sein Talent und seine Begeisterung für professionelles Projektmanagement machen es ihm leicht, auch Events zu planen, koordinieren und umzusetzen. So organisiert er ab 2003 zum Beispiel Beachvolleyball Events und Turniere.

Mit ersten Coaching-Tätigkeiten von Managern und Führungskräften beginnt im Jahr 2004 wieder eine neue Ära. Der Erfolg seiner Projekte hat ihm einen Namen in der Branche verschafft und so soll er Entscheidern beibringen, sich selbst und andere besser zu führen.

Er beginnt, Trainings für Kommunikation, Interaktion, Moderation und Mediation durchzuführen. Seine Fähigkeit, „die Dinge zu erklären und zu verstehen“ macht er für andere nutzbar. Um die Interaktion mit Kollegen weiter zu optimieren und Menschen besser zu „lesen“, beschäftigt er sich mit Körpersprache und Mikro-Gesten.

Mit „Train the Trainer“ Programmen verfeinert er 2005 sein Handwerk weiter, um Wissen noch besser zu vermitteln.

2007 wagt Ronald Hanisch den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet eine eigene Unternehmensberatung mit Beratungs-, Trainings- und Coaching-Angeboten.

Gefragt sind Beratungen zu Projektmanagement, die Übernahme von komplexen Projekten als Projektleiter und die Weiterentwicklung von Organisationen und Prozessen.

Schon bald folgen die ersten Vortragstätigkeiten zu den Themen Projektmanagement, Unternehmens-Entwicklung und Leadership, die Durchführung zur Professionalisierung von Projektmanagement, Training von Führungskräften, Coaching von Top-Managern, Geschäftsführern und Vorständen, Aufbau von Start-Up-Unternehmen, uvm.

Und immer noch pflegt er sein Netzwerk von außergewöhnlich erfolgreichen Menschen, die zu Mentoren und Freunden werden.

Im Jahr 2011 schließt er sein General Management Studium zum MBA ab, nachdem er bereits das Masterstudium zum Betriebswirt absolviert hatte. Die Ausbildungen fanden an der Alpe-Adria-Universität Klagenfurt, London School of Business and Finance, St. Galler Business-School und der Ökonomischen Universität Krakau statt.

Die Doppelbelastung von Studium und Ausbildungen neben seiner Tätigkeit als selbständiger (Unternehmens-)Berater fordert ihr Tribut. Obwohl er als Coach erfolgreich andere Manager vor dem Burn-Out rettet, schlittert er beinahe selbst in eines.

Dann ändert sich im April 2012 das Leben schlagartig mit der Hochzeit und der Geburt von Sohn Neo. Der Name bedeutet im Griechischen „das Neue“ und im Südafrikanischen „das Geschenk“. Wie passend, denn das neue, herzerfrischende Leben im erfolgsgetriebenen Alltag schafft neue Prioritäten für Ronald Hanisch.

Er wird Autor und stellt 2013 erfolgreich die Bücher „Veränderung: Erfolg(t)“, „Das Ende des Projektmanagements“ und „Die 7 Säulen der Macht reloaded I“ vor.

Aber noch immer mutet er sich zu viel zu, beteiligt sich an zahlreichen innovativen Projekten und muss in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Federn lassen. Die Folge sind private Einschnitte sowie psychische und physische Erschöpfung.

Seinem Sohn ist zu verdanken, dass er den Glauben an die Kraft des Lebens nicht verliert und neu durchstartet.

2014 wird das Buch „Das Ende des Projektmanagements“ zum Nummer 1 Bestseller des Wirtschaftsblatts. Ein unerwarteter Erfolg, der mächtig stolz macht.

Im selben Jahr erscheinen auch die Hörbücher zu „Veränderung: Erfolg(t)“ und „Das Ende des Projektmanagements“.

Mit der Aufnahme im deutschen Rednerlexikon und der Mitgliedschaft bei der German Speaker Association forciert Ronald Hanisch seine Präsenz als Redner und Vortragender.

Im Jahr 2015 nimmt er die Position zum Präsidenten des Managerverbandes in Österreich an, um Führungskräfte aktiv bei der Karriereentwicklung zu unterstützen.

Als Finalist von mehreren Speaker-Slams in Wien, New-York und Frankfurt rockt er die unterschiedlichsten Bühnen der Welt.

2017 öffnet er die Tore zur Hanisch-Akademie. Hier nutzt er seine Erfahrung, seine ungewöhnlichen Methoden und seine Motivationskraft, um erfahrenen Führungskräften neue Wege zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung aufzuzeigen.

Lebenslauf Grafik