Fehlzündung in der Evolution

Warum die Antwort auf das „Warum“ uns erst erfolgreich macht

Es ist schon erstaunlich. Seit gut 2 Millionen Jahren gibt es Lebewesen, die mit dem Menschentyp von heute zu vergleich sind. Direkte Vorfahren sind ZdE und Evolution
sogar bis über 4 Millionen Jahre zurück verfolgbar. Und seit jeher ist der Zweck der Existenz von Lebewesen: Die Fortpflanzung. Also die möglichst große Verbreitung der eigenen Gene. Lebewesen sind also nichts anderes als biochemische Maschinen zur Verbreitung ihrer Gene. Klingt mal sehr nüchtern. Wenn da der Akt zur Verbreiterung der Gene wiederum alles andere als nüchtern ist. Zumindest meistens. 😉

Die Evolution zeigt uns was wir wirklich benötigen, um unsere Gene zu verbreiten:

Der Mensch ist scheinbar das einzige Lebewesen, dass über sich selbst nachdenken kann. Und dies in der Regel auch oft macht. Gelegentlich zu oft. Nun haben wir schon so viele Jahre darüber nachgedacht, was unser Sinn des Lebens denn wirklich sei, dass wir mittlerweile neue Antworten gefunden haben:

Familiensinn: Schon Richard David Precht hinterfragte, ob er wohl eine „Fehlzündung“ habe, wenn er darauf verzichte, jedes attraktive Weibchen zu begatten. Vielen ist es heute einfach zu mühsam, die Verantwortung zu übernehmen, den Nachwuchs bei der Entwicklung zu fördern, zu ernähren und zu beschützen. Auch stellt sich mehr denn je die Frage: Ist denn die Partnerwahl wohl sorgfältig genug gewählt, wenn es doch so viele attraktive Optionen gibt.

Den Wunsch „Glücklich zu sein“, ist nie im Sinne des Schöpfers gewesen. Das behauptet zumindest Sigmund Freud. Und tatsächlich finden sich so Evolution Menschwenige Menschen die von sich behaupten, richtig glücklich zu sein.

Und auf Nachfrage, warum denn die Menschen unglücklich sind, werden meist äußere Umstände genannt, die dazu führen. Nur ganz selten wird diese Verantwortung bei einem selbst gesehen.

Dabei wäre es biologisch sinnvoll, wenn sich Menschen wohl fühlen und glücklich sind. Lebenskräftige Menschen überleben besser, in der Welt, in der sich die Anpassungsfähigsten durchgesetzt haben.

Kunst und Wissenschaft begleitet uns schon länger, als wir das im ersten Moment denken würden. Schon die ersten Wandmalereien in den Höhlen zeigen ganz klar, dass wir geistige Ergüsse benötigen. Es hat auch eine zentrale Bedeutung für den Zusammenhalt einer Gruppe.

Spassfaktor: Das bloße Überleben ist aus der Perspektive der Gene völlig sinnlos. Wir benötigen schon Freude am Sein und suchen permanent nach neuen Möglichkeiten, unserem Leben den entsprechenden „Kick“ zu geben.

Einige Religionen behaupten wiederum, dass wir Menschen lediglich geschaffen wurden, um Gott zu dienen. Der Anspruch begründet sich damit, dass Gott den Menschen erschaffen habe.

Fazit:

Den Zweck unserer Existenz werden wir weiterhin hinterfragen. Und jeder wird für sich, seine individuelle Antwort finden. Jeder von uns wird Lebensentwürfe als sinnvoll erleben und andere dagegen nicht. Wir selbst entscheiden. Es lässt sich also beobachten, welche Lebensstrategien jemand folgt.

„Wenn ein Leben voller Glück ein Teil unserer Evolution ist,

dann werden wir den Zweck unserer Existenz nur finden,

wenn wir unserer inneren Stimme folgen.“

 

 

Herzlichst, Ihr Ronald Hanisch

PS: Die Antwort auf das „Warum?“ lässt uns viele Fragen des Lebens beantworten, Entscheidungen leichter treffen und die persönlichen Ziele erreichen. Schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen wollen. Schreiben Sie mir auch, wenn Sie nicht wissen was Sie erreichen wollen, aber endlich Klarheit haben wollen. Wenn Sie Ihren ganz persönlichen Zweck der Existenz kennen lernen wollen, dann, richtig: schreiben Sie mir 🙂 Gerne für Sie da, Ronald Hanisch